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USA Reise 2017

Phuu, das hat gedauert… Eigentlich sollte dieser Blogpost schon vor einer ganzen Weile erscheinen! Nun, was soll ich sagen? Es war viel los und so passierte es, dass ich es erst jetzt geschafft habe, den Blogeintrag zu meiner USA Reise zu schreiben.

 

Ich weiss nicht ob ich es bereits erwähnt habe. Ich bin ein Fan von Amerika. Ich würde wagen zu behaupten, dass die Vereinigten Staaten eines der besten Reiseländer sind.Es mangelt einem an nichts, die Strassen sind gut, Sehenswürdigkeiten gibt es zu genüge und das Essen ist auch sehr gut! Speziell für Fleischesser. Nun gut, diesesmal führte mich meine Reise von Zürich nach Denver. Dort startete meine Trip zum Hauptziel meiner Reise, dem Yellowstone-Nationalpark.

Aber nicht zu schnell. Die ersten Tage verbrachte ich in Rapid City und Devil’s Tower. In Rapid City habe ich übernachtet um von dort aus Ausflüge zum Mount Rushmore sowie in den Custer State Park zu machen. Mount Rushmore war ein ganz spezielles Erlebnis für mich. Ich hatte geplant, etwa 2h vor Ort zu sein, um meine Fotos zu machen. Als ich ankam, war dichter Nebel und keinerlei Sicht auf das Monument. Etwa 15 min später lichtete sich der Nebel und das Kunstwerk zeigt sich in voller Pracht. Ich konnte da nicht weg. Also habe ich gewartet bis die Sonne unterging und die Dunkelheit kam. Der Grund dafür war eine Show, die jeden Tag zur selben Zeit am Mount Rushmore gezeigt wird, gefolgt von der Beleuchtung des Monuments. Wahnsinn! Ich hatte viele tolle Gespräche mit Einheimischen, welche tausende Kilometer auf sich genommen hatten, nur um einmal den Mount Rushmore zu bestaunen.

Meine nächster Stop war in Sundance. Ein kleines, verschlafenes Nest mitten im Nirgendwo. Einzige Besonderheit: Der Devil’s Tower. Ein gigantischer „Berg“ der aus dem Boden ragt und die sonst flache Landschaft um Weiten überragt. Nach dem Aufstehen machte ich mich auf den Weg um im Nationalpark, der rund um den Berg herum verlief, etwas wandern zu gehen. Eine tolle Erfahrung.

Anschliessend machte ich mich auf den Weg zum eigentlichen Ziel meiner Reise, dem Yellowstone Nationalpark. So fuhr ich von Sundance nach Cody. Cody ist ein kleines Städtchen, süss und mit extrem viel Western-Charme. Übernachtet habe ich in einem etwas speziellen Zimmer. Es war ein Air BnB (Susan war die Gastgeberin – super Mensch) welches nicht im inneren eines Hauses war sondern draussen auf der Weide in einem Kutschenwagen. Einer, den man aus den Westernfilmen kennt! Die Nacht war bitterkalt aber ein tolles Erlebnis. Bitterkalt ist auch das Wort welches die nächsten Tage bestmöglich beschreibt. Geplant war, von Cody den East-Entrance in den Yellowstone zu nehmen. Etwa 1h Autofahrt von Cody entfernt. Am morgen früh kam meine Gastgeberin aber mit dem Wetterbericht zu mir und sagte mir, die Strassen in den Park seien wegen Wintereinbruchs gesperrt. Der nächste Eingang wäre 4 Autostunden von Cody entfernt. Tja, so spielt das Leben eben. So begann mein 4 stündiger Trip von Cody nach Gardiner in Montana wo ich die nächsten Tage verbrachte. Von da aus kam ich wohl in den Yellowstone, jedoch machte mir das Wetter immer und immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Gesperrte Pässe da, unbefahrbare Strassen dort. So kam es, dass ich statt geplanten 20h knapp 40h im Auto verbrachte. Und das während den ersten 6 Tagen des Trips!!! Nichts desto trotz liebte ich den Trip durch den Yellowstone. Weiten, die ich mir nicht erträumen lies, eine Tierwelt die ihresgleichen sucht und heisse Quellen, die Farben aus der Erde hervorbrachten, wie ich sie bisher nur von Bildern kannte. Einziger Nachteil: Der konstant in der Luft schwebende Schwefelgeschmack.

Nachdem ich gefühlt 2000 mal im Park angehalten habe, weil ich dachte ich hätte im Gebüsch wieder ein Tier oder sonst was gesehen, oder weil die Natur so spektakulär war, kam auch schon der letzte Tag im Park an welchem ich den Old-Faithful Geysir und die Grand Prismatic Springs anschauen ging. Danach ging meine Reise weiter nach Bozeman, Montana. Von dort aus nahm ich den Flieger nach Seattle, wo ich anschliessend eine Nacht und einen Tag blieb.

Nach dem Kurzaufenthalt in Seattle ging meine Reise mit dem Zug weiter über die kanadische Grenze wo ich meine letzten 6 Tage verbrachte. Ich hatte ein super Zimmer etwa 15 Minuten ausserhalb des Zentrums von Vancouver. Oh Vancouver, ich habe mich verliebt in dich! Die Stadt, das Essen, die Biere, die Natur im Stanley Park, das Whale watching nähe Vancouver Islands oder Granville Island. All diese Dinge haben dazu geführt, dass Vancouver einen Platz ganz weit vorne auf der Liste meiner Lieblingsstädte eingenommen hat. Nun aber genug erzählt, ich sollte schon längst die Bilder sprechen lassen. Ich wünsche euch viel Spass beim durchschauen!

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